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Allianz-Anerkennung für F'IS Zustandsüberwachungssystem WiPro
Condition Monitoring von Windkraftanlagen erhöht Verfügbarkeit und senkt Instandhaltungskosten - Sparpotenzial für Betreiber
Herzogenrath, 15.10.03 - Die FAG Industrial Services GmbH (F'IS) hat von der Allianz Versicherungs-AG die Bestätigung erhalten, dass ihr Online-Zustandsüberwachungssystem WiPro (Wind Turbine Protection) die vom Allianz Zentrum für Technik (AZT) aufgestellten Anforderungen an Condition Monitoring Systeme für Windkraftanlagen erfüllt. Damit erkennt die Allianz das WiPro-System als geeignet für eine zustandsorientierte Instandhaltung an, auf deren Basis mit den Betreibern von Windkraftanlagen abweichende Vereinbarungen in der Revisionsklausel getroffen werden können. Es steht zu erwarten, dass auch andere Versicherungen der Empfehlung des AZT folgen werden.
Wegen der hohen Schadensquoten in der Windenergie setzen immer mehr Versicherungen beim Abschluss von Neuverträgen für Windkraftanlagen auf die Revisionsklausel. Danach müssen alle Lager der versicherten Windkraftanlage nach 40.000 Betriebsstunden bzw. nach fünf Jahren Betrieb komplett ausgetauscht werden - mit Kosten im sechsstelligen Bereich. Bei einer angenommenen Laufzeit einer Anlage von 20 Jahren wären danach drei Revisionen erforderlich, für den Betreiber ein ganz erheblicher Kostenfaktor, der in der Regel nicht eingeplant ist. Die permanente Zustandsüberwachung oder Condition Monitoring kann Schäden nicht verhindern, aber sie hilft, diese frühzeitig zu detektieren und damit die Instandhaltung inklusive der aufwendigen Logistik planbar zu machen und teure Folgeschäden zu vermeiden. Erst die daraus resultierende erhöhte Verfügbarkeit und Kostenreduktion für die Instandhaltung erlaubt es der Versicherung, mit den Betreibern von Windkraftanlagen von der Revisions-klausel abweichende Bedingungen, beispielsweise eine zustandsorientierte Instandhaltung, zu vereinbaren.
"Wir haben unser WiPro-System speziell für die hohen Anforderungen im Windkraftbereich entwickelt," erläutert F'IS-Geschäftsführer Dr. Hans-Willi Keßler. "Neben der obligaten automatischen Zustandsüberwachung zeichnet es sich unter anderem dadurch aus, dass Daten stark komprimiert werden können, ohne den schadensrelevanten Informationsgehalt zu verlieren. Damit können wir auch größere Anlagenbestände problemlos überwachen." Zum Gesamtkonzept der F'IS gehören selbstverständlich auch die kompetente Bewertung der Messergebnisse durch Experten sowie die Archivierung der Daten, betont Keßler. Damit seien wichtige Forderungen der Allianz erfüllt.
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