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Online Condition Monitoring als Voraussetzung für
zustandsorientierte Instandhaltung von Windkraftanlagen –
Überwachungssystem WiPro und Windanlagen-Service der F’IS mit
Germanischer Lloyd-Zertifizierung
Herzogenrath, 09.09.2005 – Die
FAG Industrial Services GmbH (F’IS) präsentiert sich auf der
diesjährigen HUSUMwind vom 20. bis 24. September mit ihrem
Überwachungskonzept Windkraft (Halle 4, Stand 4A03). Neben dem
Condition Monitoring-System FAG WiPro zeichnet sich das F’IS-Angebot
vor allem durch sein flexibles Service-Konzept aus. Dieses Konzept
gewährleistet eine auf die spezifischen Kundenanforderungen
zugeschnittene umfassende Fernüberwachung und Ferndiagnose auch
größerer Windparks. Ziel eines solchen Überwachungskonzeptes ist eine
für den Kunden verwertbare Handlungsempfehlung durch die F’IS Experten.
Diese schafft im Schadensfall den notwendigen zeitlichen Vorsprung, um
Logistikprobleme zu lösen und Material sowie Personal bereitzustellen.
Das speziell für die Windkraft entwickelte Überwachungssystem FAG WiPro
ist vom AZT (Allianz Zentrum für Technik) zertifiziert. Zusätzlich
haben sowohl das WiPro als auch die für Diagnose und Service
verantwortliche zentrale F’IS-Überwachungsstelle in Herzogenrath
kürzlich die Zertifizierung der Hamburger Germanischer Lloyd
WindEnergie GmbH erhalten.
Die permanente Zustandsüberwachung (Online Condition Monitoring)
gewinnt wegen der hohen finanziellen Risiken im Windkraftanlagenbereich
immer stärker an Bedeutung. Neben der Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit
und der Vermeidung von kostspieligen Folgeschäden kann sich der Einsatz
des WiPro-Systems auch günstig auf die Versicherungsbedingungen
auswirken. Immer mehr Versicherungsgesellschaften gehen von der für den
Betreiber kostspieligen Revisionsklausel auf die günstigere
zustandsorientierte Instandhaltung über. Voraussetzung ist, dass die
versicherte Windkraftanlage durch ein geeignetes Condition
Monitoring-System - beispielsweise mit AZT-Anerkennung - überwacht
wird.
Da zunehmend nicht mehr einzelne Windkraftanlagen, sondern komplette
Windparks überwacht werden, rücken neben den eigentlichen
Anlagenüberwachungssystemen mehr und mehr strategische Service-Konzepte
für die Wartung und für eine planbare Instandhaltung in den
Vordergrund. Grund ist der speziell im Windkraftanlagenbereich mit der
Instandhaltung verbundene aufwändige und kostspielige Logistikprozess,
denn Fachpersonal und Material (eventuell auch ein Schwerlastkran)
müssen für eine Reparatur disponiert werden. Mit zunehmender Leistung
der Anlagen und größerer Gewichte der auszutauschenden Teile -
beispielsweise im Offshore-Bereich - gewinnt das Argument der planbaren
Instandhaltung immer stärker an Bedeutung.
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