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F'IS: Condition Monitoring-Großauftrag von australischer Windbranche

Pacific Hydro kauft 49 FAG WiPro-Systeme und Überwachungs-service für Wind­parks in Victoria – Fernüberwachung der Windkraftanlagen durch CMSA-Zentrale in Adelaide

 

Herzogenrath, 23.03.2006 – Pacific Hydro Limited, Australiens führender Anbieter von erneuer­baren Energien mit Fokus auf Wasser und Wind, hat der CMSA (Condition Monitoring Services Australia Pty Ltd), dem australischen Service-Center der FAG Industrial Services (F’IS), einen Großauftrag zur Lieferung von 49 Condition Monito­ring-Systemen vom Typ FAG WiPro (Wind Turbine Protection) erteilt. Die Anfang des Jahres von der Schaeffler Gruppe übernommene CMSA, bereits damals ein zertifizierter F’IS-Service-Partner, verbucht damit ihren bisher größten Erfolg. Der Auftrag umfasst nicht nur die Systeme, sondern schließt die Fernüberwachung und die Aus­wertung der ermittelten Daten durch die Condition Monitoring-Experten in der CMSA-Zen­trale in Adelaide ein. CMSA konnte sich mit diesem Erfolg nicht nur gegen hohen Wettbe­werbsdruck durchsetzen, sondern hat damit ihre Position auf dem schnell wachsenden Markt für erneuerbare Energien in Australien nachhaltig ausgebaut.

 

Eingesetzt werden die 49 Online-Systeme zur permanenten Zustandsüberwachung in den bei­den Windparks Codrington und Challicum Hills im australischen Victoria. Überwacht werden bei den einzelnen Anlagen vor allem Generatorlager, Getriebe und Hauptrotorlager. Mit Hilfe moderner Telekommunikationseinrichtungen hat das Service-Team in der CMSA-Zentrale in Adelaide ständigen Zugriff auf die von den Überwachungssystemen ermittelten Daten. Der Kunde erhält im Normalfall monatliche Berichte zur Verfügung gestellt. Beim Über­schreiten indi­viduell einstellbarer Normwerte wird automatisch Alarm ausgelöst und der Kunde sofort infor­miert. Das Analyse-Team in Adelaide unterstützt ihn nicht nur mit Vorschlägen zu notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen, sondern bei Bedarf auch durch eigene Service-Techniker. Durch dieses Überwachungskonzept behält der Kunde nicht nur die Kontrolle über seine Anlagen, sondern kann durch die frühzeitige Fehlerdetektion die Instandhaltung wesentlich besser pla­nen. Speziell im Windkraftbereich rückt dieses Argu­ment mehr und mehr in den Vorder­grund, weil die Instandhaltung selbst mit einem aufwändigen und kostspieligen Logistikprozess ver­bunden ist – wie beispielsweise die Bereitstel­lung von Schwerlastkränen in oft recht unweg­samem Gelände.

 

Ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung war eine erfolgreiche Testinstallation von WiPro-Systemen in einem der von der Pacific Hydro betriebenen Windparks. Das WiPro-System zeichnet sich neben der obliga­ten automa­tischen Zustandsüberwachung unter anderem auch dadurch aus, dass die Daten­menge pro Anlage gering gehalten werden kann, ohne dabei den schadensrelevanten Informa­tionsgehalt zu verlie­ren. Damit eignet es sich ganz besonders zur Überwachung größerer Anla­genbestände in Windparks.

 

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