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Anwendung
Viele Wälzlager oder andere rotationssymmetrische Teile aus Stahl erhalten feste Passungen auf der Welle. Insbesondere größere Teile lassen sich wesentlich leichter einbauen, wenn man sie vorher anwärmt (bei Wälzlagern bis max. 120 °C). Das induktive Anwärmen ist den herkömmlichen Verfahren (Wärmeofen, Heizplatte, Ölbad) überlegen. |
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Die induktiven Anwärmverfahren arbeiten schnell und sind sauber. Sie eignen sich daher vor allem für Serienmontagen. Angewärmt werden komplette Lager, Ringe von Zylinderrollenlagern oder Nadellagern und auch andere rotationssymmetrische Stahlteile wie Labyrinthringe, Walzenkupplungen, Bandagen usw. FAG bietet eine Auswahl von sechs Größen induktiver Anwärmgeräte und deckt damit einen breiten Anwendungsbereich ab.
Vorteile
Wirkungsweise
Im Prinzip besteht das Anwärmgerät aus einer stromdurchflossenen Spule mit Eisenkern (Primärspule), die in einem kurzgeschlossenen Sekundärkreis (Wälzlager oder andere Stahlteile) einen hohen Induktionsstrom bei niedriger Spannung erzeugt. Das zu montierende Teil erwärmt sich schnell. Nichtmetallische Teile und das Gerät selbst bleiben kalt.
Sicherheit
Die FAG Anwärmgeräte haben das CE-Zeichen. Bedienungs- oder Funktionsfehler werden akustisch und optisch angezeigt. Dies kann geschehen, wenn der Temperaturfühler nicht korrekt anliegt, wenn der Fühler oder das Fühlerkabel beschädigt ist und ebenfalls, wenn das anzuwärmende Teil zu schwer für das Gerät ist. Grundsätzlich treten bei allen induktiven Anwärmgeräten starke Magnetfelder auf. Das Magnetfeld kann Herzschrittmacher und Uhren, Disketten, Kreditkarten und andere Datenträger sowie elektronische Schaltungen in Geräten negativ beeinflussen. Der Sicherheitsabstand beträgt zwei Meter.
Die Geräte dürfen nicht in feuchter Umgebung und in Räumen mit Explosionsgefahr eingesetzt werden.
Eine ausführliche Bedienungsanleitung sowie Schutzhandschuhe sind jedem Gerät beigefügt. |
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Kontakt
Technische Produktinformation
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